Ausgabe 3 Nr. 6  August 2006         Du bist herzlich willkommen dies mit anderen zu teilen

Liebe Freunde,

Meine Europatournee war wunderbvar erfolgreich. Wir trafen viele außergewöhnliche Menschen, die seit Jahren meine Werke auf Holländisch, Deutsch und Italienisch gelesen hatten. In Deutschland hielt ich gut besuchte Vorträge in Frankfurt, München, Baden Baden und Oldenburg, und ich gab ein Wochenendseminar in Frankfurt.  Ein ähnliches Wochendenseminar gab ich in Zürich (Schweiz) und in Holland ein öffentliches Gespräch mit Seminar. Viele Leute beschlossen daraufhin, sich einer der affinity Gruppen anzuschließen und die neuen Bücher über spirituelle Meisterschaft, die kürzlich auf Holländisch, Deutsch und Italienisch erschienen sind. Bald erscheint auch die französiche Ausgabe.

Wegen des großen Interesses an meiner Arbeit habe ich mich verpflichtet wieder zu kommen und Mastery Students auszubilden, die das dann in ihren jeweiligen Ländern weiter geben können. Wir planen jetzt auch Mastery Retreats in Europa im Juni 2007. Details darüber werden folgen.
     Inzwischen sind wir wieder zurück in den USA und nehmen am "Awakening the Feminine Spirit Retreat" (Retreat zur Wiedererweckung des Geistes der Weiblichkeit) im Wisdom House in Cennecticut, teil. Die Mastery Studentinnen haben phänomenale Arbeit geleistet, dieses Retreat zu planen und zu erfüllen. Auch wurden wir beschenkt mit dem kraftvollen Beispiel unserer Seminarleiterinnen: Cecilia Montero, Elizabeth Lawrence und meiner alten Freundin Donna Cary, deren herzliche Musik uns alle berührte. Viele der Teilnehmer sagten, dass diese Erfahrung ihr Leben verändert hat und sie für Jahre begleiten wird. Wegen dieser Begeisterung überlegen wi,r ob wir nicht nächstes Jahr wieder so etwas machen. Das werden wir Euch bald wissen lassen. In diesem Rundbrief sind einige der schönen Fotos von Rhonda Powell zu sehen, die sie von diesem Retreat gemacht hat.

Es freut mich sagen zu können, dass einige der Mastery Studenten jetzt zum zum zweiten Grad des Mastery Programs fortgeschritten sind, so dass sie mich bei den Retreats und Telefonkonferenzen unterstützen können. Durch ihre  Beiträge können wir in Europa und auf der ganzen Welt mehr Unterstützung anbieten. Zum Beispiel werden einige unsere holländischen Matery Studenten am 3. September eine Affinty Gruppe mit Ausbildung an Narden (Holland) anbieten; und einige der amerikanischen Studenten werden mich unterstützen bei der zweiten „Laws of Love“ Telekonferenz, die am den 3. Oktober um 14 Uhr beginnt und immer Dienstags dem europäischen Tagesablauf zugeschnitten ist

Das Thema, über welches ich in Europa gesprochen habe und das ich in Connecticut vertieft hatte, war: "Die Wunde und das Geschenk". Die Idee ist einfach aber tief. Da, wo wir am tiefsten verwundet wurden, ist nicht nur der zentrale Punkt unserer Heilung; es ist auch die Tür zu unserem Raum der Heilwerdung. Von hier aus können können wir andere, die ähnlich Traumatisches erlebt haben verstehen und zu ihrer Heilung beitragen. Das sind die Menschen, mit denen wir unser größtest Geschenk teilen können - und wo wir die gößte Freude erfahren, zum Wohl anderer beizutragen. Unser Geschenk ist immer eines der Liebe, das im Dienste der Heilung an uns und andere Anwendung findet. Indem wir also lernen, die Verletzung und das Geschenk in unserem eigenen Leben zusammen zu bringen, entdecken wir den Sinn und Zweck unserer Verkörperung.
     Carolina Wisse, eine unserer Teilnehmerinnen in Holland erfuhr diesbezüglich einen Durchbruch in ihrem Verständnis. Ihre Geschichte und die von Martha, sind in englischer Sprache im neuen Newsletter nachzulesen:
www.paulferrini.com/html/body_courrent_newsletter_.html

Dank der Ausdauer von Raimond Piror wurde die französische Ausgabe von „Love without Conditions“ (Bedingungslose Liebe) in Canada veröffentlicht und dank der unermüdlichen Bemühungen von Beatrix Schriber wird bald die spanische Ausgabe dieses Buches in Mexiko erscheinen. Ich bin den beiden so dankbar, dass sie diese Bücher auch denen, die kein Englisch können, zugänglich gemacht haben.

Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht und dass ich Euch bei einem der Retreats sehen werde. Die Retreats bringen die Arbeit auf eine neue Ebene und verhelfen zu einem Bewußtseinswandel von Angst zu Liebe. Wir sind nun in der glücklichen Lage, dass unsere Gemeinschaft durch wöchentliche Begleitung, affinity Gruppen und

Telekonferenzen, Unterstützung zur Verbindung mit der Christus-Energie auch außerhalb der Retreats bieten kann. So wirst Du nicht "abstürzen" wenn Du nach Hause kommst. Du wirst die Unterstützung haben, um verbunden zu bleiben und die Erfahrung des Retreats in Dein Leben zu integrieren.
 Das ist die Essenz des Spiritual Mastery Programs (Kurs in spiritueller Meisterschaft). Das ist eine essentielle Investition in Deine Heilung und die des Planeten. Klicke hier um mehr über unser neues 4 Monate dauerndes Einstiegsprogram zu erfahren, durch welches Du am Mastery Program teilnehmen und entscheiden kannst, dass es das richtige für Dich ist.

Segen für Alle.

Paul Ferrini

Meine Wunde und mein Geschenk  
von Carolina Wisse

Seit ich in der Lage war, einen Stift in der Hand zu halten habe ich gezeichnet. Als ich von der Grundschule in die Oberschule kam, riet der Lehrer meiner Mutter, mich in eine musische Schule zu schicken. Da diese zu weit entfernt lag und schwer zu erreichen war, wurde ich auf eine örtliche Schule geschickt.

Also war eine Schule mit künstlerischem Zweig nicht in meiner Reichweite. Meine Mutter, die es natürlich gut meinte, dachte es sei klüger, wenn ich auf eine Handelsschule ginge. Das tat ich dann auch.
   Ich begann als Börsenmakler zu arbeiten; Gemälde und Zeichnungen kamen mir nicht mehr von der Hand.
   Vor langer Zeit kaufte ich ein Buch von Paul Ferrini. Auf dem Umschlag war ein wunderbares Bild von Jesus. Ich begann, das Buch zu lesen, aber es ging mir nicht nahe..

Dann, vor einigen Monaten holte ich das Buch aus meinem Bücherregal und las es noch einmal. Erstaunlicher Weise war ich ganz begeistert. Ich wollte mehr solche Bücher lesen, also kaufte ich mehr von Pauls Büchern. Ich war hingerissen von dem, was er schrieb und begann, im Internet zu surfen…: wer war dieser Mensch, der solche Bücher schrieb?
   Und da fand ich etwas, einen Artikel über Paul, zu meiner großen Überraschung würde er bald nach Holland kommen! Da würde ich hingehen, keine Frage!
   Der Workshop fand an einem wunderbaren Ort statt. Wir hörten von Paul über die spirituellen Gesetze, und wie jeder ein Geschenk hat, das er oder sie mit der Welt teilen sollte. In Gedanken ging ich zurück zu meiner Malerei in den frühen Tragen.
   Seltsamer Weise habe ich vor einigen Monaten wieder mit dem Zeichnen begonnen und genieße es; ich habe aber keine künstlerische Ausbildung, noch hatten meine Bilder eine Qualität, die ich für Preise hätte verkaufen können, die mich finanziell versorgen, soviel dazu…

Später sprach Paul von den Wunden, die jeder von uns mit sich trägt, und davon, dass, wenn wir einmal diese Wunde geheilt haben, wir anderen helfen können, die denselben Schmerz haben. Ich dachte an die Zeit, als mein Vater gestorben war. Ich war erst 6 Jahre alt. Das waren schlimme Zeiten. Kein Ort, an dem ich mich zurückziehen konnte. Niemand, der mich verstand. In Gedanken floh ich in eine Phantasiewelt, aber ich zahlte einen hohen Preis dafür in meinem späteren Leben. Wenn da nur jemand gewesen wäre damals, der mich verstanden hätte… Plötzlich fügte sich das für mich zusammen… die Zeichnungen und die Wunde. Wäre das nicht wunderbar für Kinder in schwierigen Zeiten, durch das Malen zu kommunizieren?

Wir hatten Affinity-Gruppen an diesem Tag und ich erzählte, was mir in den Sinn gekommen war. In meiner Affinity-Gruppe war ein Mann, der eine Schule für heilende Kunst hat (Zufall?). Er nannte mir seine Web-Seite, um mich über diese Art des Heilens zu informieren.

     Es fühlte sich an, als ob ich endlich, nach einer lebenslangen Reise durch die Wildnis, plötzlich einen Wegweiser mit der Aufschrift „Zuhause“ gefunden hätte.
Das Retreat mit Paul hat mich wirklich inspiriert, meine Stifte wieder in die Hand zu nehmen. Komischer Weise waren meine Zeichnungen plötzlich anders, sie sahen für mich besser aus als je zuvor.
     Ich ging zurück in meinen alten Malunterricht. Mein alter Kunstlehrer war in ein Haus gezogen, in dem Psychiater arbeiten. Eine Frau, die dort ebenfalls als Psychiater arbeitet, ist auch in meiner Klasse. Sie erzählte mir, dass sie ein Symposium für psychiatrische Behandlung veranstaltet: ein Teil von dem Symposium handelt von Heilung und Zeichnen. Als ich ihr sagte, dass ich Interesse habe, diese Arbeit mit Kindern zu machen, lud sie mich zu dem Symposium ein.
     So kam die Sache ins Laufen, wie ich Paul erzählte….. es überrascht mich immer noch, wie Alles zusammenkommt, um uns beizustehen unseren Zweck zu erfüllen. Ich nehme an, dass, wenn Gott uns irgendwo haben will und wir bereit sind loszugehen, dann brauchen wir nicht lang, um dort anzukommen

Hallo Paul,

Nach dem wir telefoniert hatten ist mir noch etwas wichtiges eingefallen dass ich Dir noch mitteilen wollte.
       In den späten 70ger Jahren wandte sich mein Bruder David (der so zornig auf mich ist) eines Tages in der Küche mir zu und sagte „Martha. DU bist der Lichtstrahl in unserer Familie. Du bist diejenige die uns aus dem ganzen Leid heraus führen wird.“ Ich war erstaunt du fühlte mich geehrt. Ich bezweifelte aber, ob ich dieser Aufgabe gewachsen sei.

Die Jahre vergingen und ich fühle mich immer weniger wie ein Lichtstrahl sondern eher als unzureichend in dieser Hinsicht. Kein Wunder das mein Bruder so wütend auf mich ist. Er weiß, dass ich ihn nicht so liebe wie ich könnte. In seinen Augen habe ich Liebe zu ihm zurückgehalten, womit er Recht hat. Er hat es auf mich abgesehen. Und je mehr ich zurückhalte und ihn dafür verurteile das er mich verurteilt, um so mehr Leid erzeugen wir. Wieder mal ein „Heiliger Krieg“ (da gibt es glaube ich ein Lied das davon handelt).
     Dann sah ich mich so deutlich: wenn ich ein Lichtstrahl bin, dann habe ich mein Licht nur auf die scheinen lassen, die mich bedingungslos lieben. Und von denen, die das nicht tun, habe ich mein Licht zurückgehalten. Wenn die gemeinen Leute kamen, verschloss ich die Fenster meines Leuchtturmes und verweigerte dass Licht auf sie schien. „Nein ... die verdienen das auf keinen Fall ...“

Auf diese machte ich mich von den lieben Leuten abhängig damit die Liebe aus mich schien. Das ist natürlich eine konditionierte Falle, die mich schmerzlich in Ketten hält und mir das Leben vermiest, da 99 % der Menschen auf diesem Planeten nicht bedingungslos lieben. Es ist anstrengend ständig so viel Licht zurück zu halten und mich selber so zu hassen wie ich die hasse, die mich hassen.
     Welch ein Teufelskreis. Das ist nicht, was Jesus für uns angedacht hatte. Das entspricht  genau der Definition eines Lebens in der Hölle.
       Ich möchte da heraus kommen. Wenn ich mir anschaue wie ich bisher gelebt habe, denke ich, ich habe den ersten Schritt Richtung Himmel gemacht.

Alles Liebe, Martha

Die nächsten Termine mit Paul Ferrini

21-25 September 2006

fünf Tage intensives Retreat „Christus Geist/spirituelle Meisterschaft“ in den Bergen von Dover, Vermont Für Pauls intensivstes Angebot klicke hier für mehr Informationen

12-15 Januar 2007

Für mehr Informationen zum spirituelles Retreat über spirituelle Meisterschaft in Florida hier klicken